© 2012 Small Room Big Ideas - THIS TIME I WILL LEAVE WHEN I FEEL LIKE LEAVING - Emile
»THIS TIME I WILL LEAVE WHEN I FEEL LIKE LEAVING« Station machen

Hallo, mein Name ist Emile van Hoogdalem, geboren am 11.02.1986. Meine Jugend hab ich verbracht in Leerdam, eine kleine Stadt in den Niederlanden, bekannt für Käse und Glas. Mit 18 zog ich nach Schoonhoven, wieder ein kleine Stadt in den Niederlanden, aber dieses mal bekannt für Gold- und Silberschmiedekunst. Hier hab ich 5 Jahre gelernt für Goldschmied und das Studium mit Erfolg abgerundet. Natürlich wollte ich noch nicht anfangen zu arbeiten, es muss noch etwas Anderes geben. Nach einer Präsentation von Herman Hermsen war die Entscheidung leicht gemacht. Die Fachhochschule Düsseldorf in Deutschland war das nächste Ziel. An der FH hab ich eine superschöne Zeit gehabt und unglaublich viel gelernt. Anderthalb Jahre im Studium hatte ich die Idee, dass ich eine Reise machen will, wenn ich das Studium zu Ende mache. Eine Reise. Backpacken um das Mittelmeer das ist cool! Das will ich machen. Aber nach kurzer Zeit war das doch nicht so mein Ding, ich bin gern unabhangig, also ein eigenes Fahrzeug ist mir wichtig. Und um das Mittelmeer fahren ist mir zu kurz, es wird ein Weltreise.

Ich habe einen Autoführerschein, aber ich wollte schon, seit ich in Düsseldorf neben der Fahrschule wohne, meinen Motorradführerschein machen. Nur meine Unsicherheit und Angst vor der Sprache hat mir gemacht das aus dem Kopf zu schlagen. Aber jetzt 1,5 Jahre in Deutschland wollte ich es doch einen Versuch geben. Noch bevor ich angefangen war, hatte ich mein erstes Motorrad schon gekauft, ein ’85 Honda XL 600 LM, die alte Paris Dakar Replica, ein echt neunziger Enduro Maschine! Nach kurzer Zeit hatte ich auch meinen Führerschein auf Tasche und konnte der Spass anfangen, dachte ich. Jetzt hatte ich meinen Führerschein und ein Motorrad. Nur war ich nicht erlaubt, mein Moped zu fahren wegen doofe deutschen Regeln, ich hatte nur ein auf 25 kW limitiertes Führerschein.

Mein Honda ist 32 kW also zu viel. Und natürlich wollte ich nicht sofort mein Führerschein abgeben an den nächsten Polizist. Das Motorrad sollte gedrosselt werden. Wenige Zeit später war die Honda gedrosselt am 24.02.2010 war sie bereit zum Tüv in Holland gemeldet zu werden. Diese Tag in Februar war einer der kältesten und für mich auch der schlimmste in langer Zeit. 200 Meter vor der Abfahrt zum Tüv ein lauter Knall, das letzte Geräusch. Kein Zulassung kein Motorrad, nur ein Haufen Metall mit Räder. Nach Stunden draußen in der Kälte, kam mein Vater um mich abzuhohlen. Ich war kaputt von diesen Niederschlag.

Aber es war nicht umsonst, mein Moped wollte mir was erzählen. Ich will nicht gedrosselt werden! Und da hatte es auch Recht. Was ist das für ein Scheiß, das Moped ist geboren mit dieser Kraft. Lass es also!

Nächste Aufgabe, das alte Honda-Herz wieder zum Leben wecken. Ein Mal aufgemacht konnte man schnell sehen, dass es überhaupt nicht gut mit der alten Honda ging, es gab viele Mängel. Den ganzen Sommer hab ich gebraucht alles wieder in Stand zu setzen. Gut war, dass ich jetzt den Motor in- und auswendig kennengelernt hab. Kurz vor dem Winter war die Honda wieder fahrbar gemacht. Was ein Spaß wieder zu fahren, scheiß auf drosseln, ich bin einfach der domme Ausländer, wann der Polizei was von mir will. Februar 2011 mache ich Abschluss an der FH, gebe meine Wohnung auf und mache mir ein Abfahrtdatum. 20.11.2011 eine schöne Zahl. Aber bevor ich da bin, muss ich erst noch ein bisschen Geld machen und den Rest vorbereiten.

Ein Motorrad allein reicht nicht. Zelt, Schlafsack, Matte, Benzinkocher und vieles mehr gekauft. Werkzeug gepackt, Änderungen gemacht, an das Moped, damit es besser geeignet ist für lange Reisen.

Langsam ging es zum 20.11. noch ein paar Wochen und dann ist es soweit. Ich war bei der Familie Wellen in Eijsden, einem kleinen Dorfchen in der Nähe von Maastricht. Ich war eingeladen von Bekannten, gerade ausserhalb von Maastricht zum Grillen. Das Essen war herrlich, der Ausblick über die Maas wunderbar. Ein schöner Abend. Kurz vor 11 wollte ich wieder zu den Wellens nach Hause fahren, und kam zu dem Platz, wo ich das Motorrad geparkt hatte.

Leer!!!! Nichts mehr da, keine Spur. Scheiße! Das Moped ist weg! Was jetzt? Ich war komplett durcheinander. Abbrechen oder weitermachen?

Ich bin kein Zweifler, also die Entscheidung war schnell gemacht. Ich gehe trotzdem auf Reise. Das Erste, was ich brauche, ist ein neues Moped und am liebsten das gleiche Model, da ich noch viele Ersatzteile rumliegen hab. Hein Wellen findet das neue Moped in Walonien, Belgien. Zusammen fahren wir hin um es abzuholen. Auf dem Weg fahren wir an einer Schafsfarm vorbei, das neue Motorrad bekommt einen Name. »Le mouton«, das Schaf. Le mouton ist eine ’86 Honda XL 600 LM mit nur 24.000 km auf dem Tacho. Also kein Bastlerprojekt dieses Mal. Eine Woche nachdem meine alte Honda geklaut wurde, ist es wieder gefunden worden durch die Polizei. Super! Aber jetzt habe ich zwei, das alte Moped für Ersatzteile und das Schaf, um zu fahren.

Ein neues Datum wurde gemacht, 24.03.2012, Abfahrt 6 Uhr morgens. Zwei Wochen vorher entdecke ich, dass ich eine Haarentzündung am Arsch hab. Ich kann wieder nicht losfahren. In der nächsten Woche werde ich sofort operiert. Erst mal 8 Wochen Ruhe machen, bis die Wunde zugewachsen ist. Jetzt gibt es kein Abfahrtsdatum mehr, ich fahre einfach wann ich Bock habe zu fahren.

TERMIN 2. – 10. Juni 2012
VERNISSAGE Samstag, 2. Juni, ab 21 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN wie Emile da ist und nach Vereinbarung 3zero8@gmail.com
FINISSAGE Sonntag, 10. Juni, ab 17 Uhr

www.passingalong.nl
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© 2012 Small Room Big Ideas - Schwarz und Blau - hekmek
»Schwarz und Blau« Eine Grafische Installation

Schwarz [∫varts]
Adj 1. mittelhochdeutsch, althochdeutsch swarz, ursprünglich = dunkel, schmutzfarbig 2. Synonyme: schmutzig, unsauber, verschmiert; (umgangssprachlich) dreckig; (abwertend) schmierig; (umgangssprachlich abwertend) schlampig, schmuddelig, verdreckt; bei Nacht und Nebel, geheim, heimlich, hinter den Kulissen, hinter jemandes Rücken, im Geheimen, im Stillen, im Verborgenen, in aller Stille, still [und leise], unauffällig, unbemerkt, unbeobachtet, unerkannt, ungesehen, unter der Hand, verborgen, versteckt, verstohlen; (bildungssprachlich) klandestin; (umgangssprachlich) hintenherum, klammheimlich

Blau [blau]
Adj 1. mittelhochdeutsch blā, althochdeutsch blāo, eigentlich = schimmernd, glänzend 2. Synonyme: alkoholisiert, betrunken, volltrunken; (umgangssprachlich) abgefüllt, granatenvoll, knülle, sturzbetrunken; (salopp) besoffen, [sternhagel]voll; (derb) sternhagelbesoffen, sturzbesoffen; (umgangssprachlich scherzhaft) blitzblau, veilchenblau; (umgangssprachlich emotional verstärkend) knallvoll, stockbetrunken; (salopp emotional verstärkend) stinkbesoffen, stockbesoffen

12,8 Liter reinen Alkohols – das entspricht ca. 775 Gläsern Bier – konsumiert der durchschnittliche Deutsche im Jahr. Dementsprechend präsent ist das Thema in unserem Alltag. Dass Alkohol seine Höhen und Tiefen bewirken kann, ist wohl größtenteils bekannt. Gerne wird vor den Tiefen ausgiebig gewarnt, aber vielleicht sollte man das ernste Thema nicht immer ganz so ernst präsentieren. Auf diesem Wege wurden verschiedene Stile der urbanen Kunst vereint. Zur Umsetzung wurden Schriftbilder genutzt und weitestgehend auf eine klassische Präsentation mit Rahmen und Leinwänden verzichtet. Die Ausstellung zeigt wie das Blau sein manches Mal der schwarzen Umnachtung weicht.

hekmek, 1982 geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet, ist gelernter Mediengestalter für Digital- und Printmedien, Fachrichtung Mediendesign. Er lebt und arbeitet in Amsterdam. hekmek haftet nicht für Ihren Alkoholkonsum!

TERMIN 4. – 16. Mai 2012
VERNISSAGE Freitag, 4. Mai, ab 21 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN Mittwoch – Samstag, 19 – 21 Uhr und nach Vereinbarung
FINISSAGE Mittwoch, 16. Mai 2012, ab 20 Uhr

www.hekmek.de

© 2012 Small Room Big Ideas - Rio de - Arne Rawe
Rio de – Eine Fotografische Anordnung

Die Installation zeigt drei Fotografien von Bunkeranlagen des Atlantikwalls in der Bretagne und eine Fotografie eines Jungen in Rio de Janeiro.

Die Sichtbarwerdung des Eigenen durch Überwindung des auf eigene Kategorien angewiesenen Vergleiches, verstanden als historiografische Technik, erklärt sich in der Konfrontation mit dem anderen, dem ganz anderen, die auf das Archäologische hinweist. Dieser Umgang mit dem anderen Bild verweist aber nicht nur auf dessen Ursprung oder archäologische Herkunft, sondern auch auf den eigenen Umgang selbst.

»Eine konfrontative Dokumentation des Umgangs aus der Position des Beobachters zweiter Ordnung versteht dokumentarische Arbeit als zeitgenössische Intervention, die einer Handlung an und mit dem Bild hinreicht.«

Die spezielle fotografische Konfrontation ermöglicht das Erleben des produktiven Bildaktes der Auswahl und Präsentation, der dem rezeptiven Akt der Beobachtung vorausläuft und rückwirkend das Dokumentarische bildlogisch neu strukturiert. Diesen Moment der reversiblen Transgression, zwischen einem dokumentarischen zu einem künstlerischen Bildverständnis, zwischen Narration und Wirkmächtigkeit der Bilder, stellt die Ausstellung zur Verfügung.

Arne Rawe, Jahrgang 1972, lebt und arbeitet in Düsseldorf.

TERMIN 20. – 29. April 2012
VERNISSAGE Freitag, 20. April, ab 20 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN Mittwoch – Samstag, 19 – 21 Uhr und nach Vereinbarung
FINISSAGE Sonntag, 29. April 2012, ab 20 Uhr

www.arnerawe.de

© 2012 Small Room Big Ideas - Cyclisation. Think cycling multidimensional.
Cyclisation. Think cycling multidimensional.

Radfahren ist der Schlüssel zur individuellen Entfaltung und zur Entwicklung von Millionen. Fahrradkultur hat Geschichte und Zukunft. Sie erfindet das Rad neu und steht für Unabhängigkeit, Individualität, Mobilität. Zugleich ist sie die nachhaltige Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit.

»Mobilität, Lifestyle, nachhaltige Entwicklung: Radfahren multidimensional denken.«

Vor dem Hintergrund einer wachsenden Weltbevölkerung, der fortschreitenden Urbanisierung, des ungebrochenen Ressourcenverbrauchs und klimatischer Veränderungen stellt die Fahrradtechnologie einen nachhaltigen Entwicklungsansatz von nie dagewesener Aktualität dar. Ride. Now!

Robert Roth, durch das Fahrrad groß geworden, hat seine Begeisterung für das Radfahren früh entdeckt und über Kontinente getragen. Aus Schrott hat er in Westafrika mit Flüchtlingen Lastenräder entwickelt und konstruiert. In der Volksrepublik China konnte er sich auf seinem 20-Euro-Rad als Teil einer Millionenmasse durch den Verkehr drängeln. Radreisen führten ihn u.a. über den Nachkriegsbalkan entlang der Donau bis nach Istanbul. Und an die Grenzen seiner selbst. Momentan ist Robert Roth in der Entwicklungszusammenarbeit tätig und genießt seine Ausritte im Taunus. Seine Vision ist eine auf der Fahrradtechnologie basierende Entwicklung von Gesellschaften.

Mach’ mit und poste Dein Bike!
Take part and post your bicycle!

TERMIN 7. – 15. April 2012 - verlängert bis 18. April 2012
VERNISSAGE Samstag, 7. April 2012, ab 18 Uhr
FINISSAGE Mittwoch, 18. April 2012, ab 20 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN Donnerstag – Samstag, 18 – 21 Uhr und nach Vereinbarung

www.facebook.com/Cyclisation

© 2012 Small Room Big Ideas - »Die Taube« Roman Roth liest Patrick Süskind
»Die Taube« Roman Roth liest Patrick Süskind

Die Hauptfigur in »Die Taube« ist Jonathan Noel. Ein Mensch, der sich sein Leben so eingerichtet hat, daß ihn möglichst wenige Überraschungen ereilen. Er wohnt seit Jahrzehnten allein in seiner winzigen 1-Raum Wohnung und lebt ein absolut minutiös geplantes Leben ohne Veränderungen. Eines Tages passiert etwas, das die Welt des Jonathan Noel schwer ins Wanken bringt: Eine Taube hat sich in den Flur vor seiner Wohnung verirrt. Für Jonathan der real gewordene Albtraum. Er weiß nicht weiter, ist fassungslos und hat Todesangst. Die Erzählung ist wie geschaffen für den Veranstaltungsort an der Friedrich-Ebert-Straße: Der kleine Raum wird zur Wohnung des Jonathan Noel und spiegelt gleichzeitig die geistige Enge der Hauptfigur wieder.
Für Roman Roth spiegelt die Geschichte eine Stimmung wieder, wie man sie immer öfter beobachten kann:
»Die Menschen in der westlichen Gesellschaft vereinsamen und verlieren immer mehr den Bezug zur Außenwelt, zur Realität und leben angstgesteuert.«

Roman Roth, 1980 geboren, wuchs auf dem Land auf und ging in Düsseldorf zur Schule, wo er erstmals mit dem Theater in Berührung kam. Erst nach Abitur und Banklehre machte er sein Hobby zum Beruf, zog nach Berlin und fing an als Schauspieler für Film und Fernsehen zu arbeiten. Nach dem für ihn sehr wichtigen Schauspielstudium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum »um das Handwerk von Auftritt bis Zensur zu erlernen« und einem Theaterengagement in Tübingen ist er seit 2011 wieder freischaffender Schauspieler in Berlin. Neben seinen Lesungen und Dreharbeiten arbeitet er zur Zeit an einem Liederabend.

TERMIN 4. April, 5. April 2012
EINLASS 19 Uhr, BEGINN 20 UHR
DAUER der Lesung ca. 50 Minuten.

© 2012 Small Room Big Ideas - Y-Tisch - Y-table - ZweiDrei Medienarchitektur - Julius G. Kranefuss
Wenn Architekten einen Tisch bauen zeigt den neuen Y-Tisch des Architekturbüros ZweiDrei Medienarchitektur aus Berlin. ZweiDrei ist ein Architekturbüro unter der Führung von Dipl. Ing. Julius G. Kranefuss, das sich der Untersuchung von künstlerischen, visuell und haptisch räumlichen Entwurfsstrategien verschrieben hat.

»Architektur hat oft nur am Rande etwas mit bauen zu tun«

Der Y-Tisch ist eine Auftragsarbeit des österreichischen Managers und ehemaligen Telekom Vorstandes für Technologie und Innovation Christopher Schläffer, der auf der Suche nach einer praktikablen und innovativen Arbeitsplatzlösung war. Der Tisch ist Teil eines adaptiven Arbeitsplatzsystems für Einzel- und Großraumbürolösungen. Das Büro ZweiDrei entwarf, nach Angaben des Architekten Julius G. Kranefuss, ein funktionales Werkzeug, das auf Griechischen Proportionsverhältnissen ein harmonisches Ensemble im Raum bildet. Der Tisch ist komplett zerleg- und erweiterbar und 100%ig Recycling fähig, letzteres eine Grundmaxime von ZweiDrei.

Der 29.-jährige Neusser Julius Kranefuss ist Mitbegründer der Gruppe »My Bauhaus Is Better Than Yours« und seit 2010 erfolgreich auf der internationalen Designmesse in Mailand vertreten. Für seine Studie »take5« für die Olympischen Spiele 2012, in London, wurde er vom Royal Institute of British Architecture (RIBA) als herausragend geehrt. Seine Arbeiten erwecken internationales Aufsehen und finden sich weltweit in zahlreichen Publikationen. Er saß in der Jury des Lettischen Architekturverbandes LAA und vergab den lettländischen Architekturpreis 2011.
Vor seiner 2009 beginnend selbständigen Tätigkeit abreitete Julius Kranefuss u.A. für Rem Koohlaas, Massimiliano Fuksas, Christoph Ingenhoven und Max Dudler. Er lebt und arbeitet als Architekt der Kammer in Berlin.

Credits: Dipl. Ing. Juilius G. Kranefuss, Clement Barbier, Sebastian Donath, Claudia Herrmann, Maja Lesnik, Adrian Meredith
Statik: Dipl. Ing. Andreas Külich, Dip. Ing. Helmut Schober/TU Graz
Dank an Christopher Schläffer

TERMIN 23. März – 3. April 2012
ÖFFNUNGSZEITEN Donnerstag - Samstag, 18 – 21 Uhr und nach Vereinbarung
VERNISSAGE Freitag, 23. März, ab 18 Uhr
FINISSAGE Dienstag, 3. April, ab 19 Uhr

www.zweidrei.eu

© 2012 Small Room Big Ideas - Ein Rahmen ohne Bild ist kein Rahmen - Marc Helmut Ohliger
Ein Rahmen ohne Bild ist kein Rahmen. Das Format der Ausstellung gewinnt kontinuierlich an Bedeutung und avanciert sich selbst zu einer der erfolgreichsten kulturellen Ereignisse der letzten Jahrzehnte.
»Immer mehr neigen Ausstellungen dazu, nicht mehr Ausstellungen von Kunstwerken zu sein, sondern sich selbst als Kunstwerk auszustellen.«
So zitiert aus seinem künstlerischen Beitrag zur documenta 5 von 1972 von Daniel Buren, möchte ich mich dem auch mit der Gestaltung einer Ausstellung anschließen. Das Exponieren als Kommunikationsform neu bewerten und es in Zukunft, trotz oder gerade wegen der medialen Konkurrenz, weiterhin attraktiv halten. Somit kann durchaus auch ein Rahmen ohne Bild als Inspirationsquelle dienen. Als Mittel des Sichtbarwerdens durch Form von Neuverknüpfung und Umwertung als Zugänglichkeit. Der Dialog zwischen Exponat und Raum bildet hier nicht etwa die Grenze, sondern die Möglichkeit der Gestaltung – die Möglichkeit des Ausstellens als kreativen, poetischen Ausdruck. Was letztendlich bleibt ist dann doch nur ein Bild oder vielleicht auch mehr.

Marc Helmut Ohliger, geboren 1975 in Wuppertal, studierte Exhibition- und Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf. Lebt in Wuppertal und arbeitet in Wuppertal und Düsseldorf.

TERMIN 9. – 21. März 2012, 18 – 21 Uhr
VERNISSAGE Freitag, 9. März, 18 Uhr
FINISSAGE Mittwoch, 21. März 2012, ab 18 Uhr


© 2012 Small Room Big Ideas - 60 Arten, wie sich die Welt den toten Hasen zeigt - 60 ways - Julius Terlinden - Jonas Brückner
Weltzeiger. Ein Feldforschungsversuch zur Wahrnehmung und Wirkungsweise von Individuen auf andere Menschen und umgekehrt. Wie zeige ich mich der Welt? Wie stelle ich mich selbst in der Gesellschaft dar? Diesen Fragen sind wir aufgrund der selbstreferenziellen Wichtigkeit für unseren gestalterischen Beruf nachgegangen.

In Anlehnung an Beuys’ Performance »Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt« wählten wir die Rolle des Hasen für unser Projekt. Wir waren als tote Hasen, im beuys’schen Sinne als Mittler zwischen den Welten, im Kölner Karneval unterwegs. Denn hier schlüpfen die Menschen in andere Rollen und stellen sich selbst neu dar. Herausgekommen ist eine Edition mit 64 aufgewählten Bildern. Fotoarbeiten von Julius Terlinden und Jonas Brückner, entstanden 3. - 7. März 2011.

TERMIN 22. – 29. Februar 2012. Verlängert bis 6. März 2012, 18 – 21 Uhr
VERNISSAGE Mittwoch, 22. Februar, 19 Uhr
FINISSAGE Dienstag, 6. März, ab 18 Uhr